Stadt-Frau-Bas (1870) / t_549

Gutes und Schlimmes aus München und seinen Vorstädten.

Briefkast’l für Jeden und für Alle.

Die Deutschen Helden in München.

14 an der Zahl und manch gekröntes Haupt darunter, als König Wilhelm von Preu­ßen, Ludwig von Bayern, Johann von Sachsen, Karl von Wüttemberg, der Großher­zog von Baden und Mecklenburg, der Kronprinz von Preußen und Sachsen, Prinz Carl und Adalbert, die Generäle Moltke, Roon und Prankh und der Held der Feder und des Tages: Bismark, blicken Euch alle so ernst und dennoch freundlich an, wenn Ihr in der Sonnenstraße beim Gypsformator Lorenz Biehl vorbei geht, und in seine reich geschmückte Auslage hinein schaut. Diese Portrait-Medaillons, welche aus feinster Elfenbeinmasse gegossen sind und deren Rahmen mit Schlachten-Na­men, deutschem Adler und Kriegstrophäen künstlerisch gruppirt, verziert sind, dür­fen jedem Haus und Salon als Schmuck dienen und eignen sich besonders jetzt zur Weihnachtszeit, als zeitgemäße Geschenke. Da der Preis sehr niedrig gestellt ist, per Stück nach Auswahl 1 fl., so werden sie für Jeden eine willkommene Weih­nachtgabe, besonders aber zur Ausschmückung von Speisezimmern am besten ge­eignet sein. Mit geschnitzten Stellagen, die in reicher Auswahl daselbst auch vor­räthig sind, werden sie auf Schreibtischen, Etageren und Kästen nicht minder pas­sende Verzierungen geben und jedes deutsche Auge wahrhaft erfreuen.

Stadt-Frau-Bas Nr. 51. München, 1870.


13-02-14 (Biehl)