Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon (1859) / t_1512

Bender v. Bienenthal. (in Blau ein schräglinker, silberner Balken, welcher mit drei goldenen, über einander stellenden Bienenkörben belegt ist). Adelsgeschlecht der freien Stadt Frankfurt a. M., welches seit 1669 der altadeligen Gesellschaft Frauen­stein in Frankfurt a. M. angehörte und mit dem k. bayer. General Christian Carl Bender v. Bienenthal, welcher nur Töchter hinterliess, im Mannsstamme erloschen ist. Die bekannte Stammreihe beginnt mit Jacob v. B., geb. 1644, gest. 1695, Schöff und des Raths zu Frankfurt a. M., verm. 1666 mit Maria Margaretha Fleisch­bein v. Kleeberg. Aus dieser Ehe entspross Carl Wilhelm B. v. B., geb. 1683, gest. 1745, älterer Schöff und des Raths zu Frankfurt, verm. mit N. Bauer v. Eyseneck und ein Sohn desselben war Friedrich B. v. B., gest. 1791, holländ. Oberst, verm. mit Mariana v. Malapert. Aus dieser Ehe stammte neben einer Tochter, Maria Char­lotte, geb. 1756, welche sich mit Christian v. Wreden, herz. zweibr. Kammerherrn und Rittmeister verm., ein Sohn Friedrich Wilhelm B. v. B., geb. 1758, welcher 1791 hessen-casselscher Rittmeister war. Die bekannten genealogischen Verhältnisse der Familie lassen annehmen, dass von demselben der obengenannte letzte männliche Sprosse des Geschlechts stammte.

N. geneal. Handb. 1777. S. 193, 1778, S. 252 u. Nachtrag, II. S. 136. – Kneschke, III. S. 40. – Suppl. zu Siebm. W.-B. V. 49.

Prof. Dr. Ernst Heinrich Kneschke: Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon. Leipzig, 1859.


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