Die Deutschen Maler-Radirer (1872) / t_1540

AUGUST LOEFFLER.

Löffler, einer der besten und namhaftesten Landschaftsmaler Münchens, erblickte den 5. Mai 1822 zu München das Licht der Welt; er war der einzige Sohn des Kupferstechers Georg Löffler, der im typographischen Bureau des General-Quartiermeister-Stabes beschäftigt war, und entstammte dem alten Augsburgischen Bürgergeschlecht der Neuss-Löffler, dessen Glieder im Zeitalter der Reformation in namhaften Aemtern und Würden gestanden haben; auch jener berühmte Stück- und Kunstgiesser Gregor Löffler, von welchem die schönen Broncestatuen am Grabmal Kaisers Maximilian I. in Innsbruck herrühren, wird für ein Glied dieser Familie gehalten.

So war dem jungen Löffler gewissermassen schon von Jugend auf der Weg vorgezeichnet, den er einzuschlagen hatte. Seine Eltern waren nicht wohlhabend, aber durch Bildung und tiefe Religiosität gleich ausgezeichnet, sie hätten es lieber gesehen, wenn ihr Sohn sich dem Studium der Theologie gewidmet hätte, allein der Hang zur Kunst war zu entschieden in seiner Seele ausgeprägt. Als eine Frucht dieser streng religiösen Erziehung im elterlichen Hause ist dem späteren Künstler für sein ganzes Leben eine hohe Achtung vor der heiligen Schrift und ihren ewigen Wahrheiten geblieben, ja, man kann wohl sagen, dass diese Achtung und seine Empfänglichkeit für die Schönheit der dichterischen Schilderungen der Bibel nicht wenig beigetragen haben, seiner nachmaligen künstlerischen Thätigkeit eine bestimmte Richtung vorzuzeichnen.

Nachdem der junge Löffler in seinem 15. Jahre die Lateinschule absolvirt hatte, entschied er sich fest für die Kunst. Ueber die Anfangsgründe war er schon hinaus, das Zeichnen hatte er mit Eifer unter den Augen des Vaters getrieben, und es war gewiss ein Glück für ihn, dass dieser, durch die eigenthümliche Art seiner topographischen Arbeiten veranlasst, den Knaben stets auf Genauigkeit, Sorgfalt und Sicherheit der Linienführung hinwies; die Landkarten, die derselbe vor seinen Augen entstehen sah und für die er stets eine grosse Vorliebe bewahrt hat, lenkten seinen Sinn auf das Fremde und Ferne, besonders aber auf jene heiligen Stätten des Orients, welche die Phantasie des eifrig die Bibel lesenden Knaben schon ohnehin gefangen genommen hatten.

Den ersten geregelten Unterricht im Landschaftsmalen erhielt Löffler bei dem Vedutenmaler und Zeichner Heinrich Adam, dem jüngeren Bruder des berühmten Schlachtenmalers Albrecht Adam, und später bei dem Landschafter Julius Lange. Aber ihre Richtung und Leistungen befriedigten seinen auf Höheres gerichteten Geist nicht. So wie er in seiner künstlerischen Ausbildung so weit vorgeschritten war, dass er sich Selbstständigkeit in der Wahl und im Urtheil erlauben durfte, lenkte er seine Studien fast ausschliesslich auf die Werke des berühmten Rottmann, und schloss sich dem Sohne dieses hochgefeierten Künstlers an, der ebenfalls die Landschaftsmalerei zu seinem Fach gewählt hatte. So kam Löffler in Rottmann’s Nähe, Haus und Atelier, und versäumte keine Gelegenheit die Arbeiten dieses verehrten Meisters, sei es im Bild, in der Zeichnung, sei es in mündlicher Anweisung, zu studiren. »Aus den Arkaden-Landschaften, die er wieder und wieder sah, durchdachte, copirte, sog er gleichsam seinen Stil überhaupt und aus ihnen ist auch jene Besonderheit mancher Löfflerschen Bilder zu erklären mit möglichst wenigen einfachen Linien zu wirken und ein ausgeführtes Detail des Vorgrundes zu verschmähen.«

Aber ein eigentlicher Schüler Rottmann’s ist Löffler nie geworden, wenn man schon ihn vielfach für einen solchen gehalten hat. Ausser Rottmann waren es besonders die beiden Poussin und Claude Lorrain, deren Werke er, ihren hohen Stil verehrend, zum Vorbilde nahm. Als bezeichnend für seine Richtung mag hier erwähnt werden, dass er eine Sammlung von Kupferstichen der niederländischen Schule, die er besass, auf einmal veräusserte, um sie durch Stiche nach den beiden grossen Franzosen zu ersetzen. Daneben trieb er eifrige Studien nach der Natur in den Umgebungen Münchens, die ja schon vor zwei Jahrhunderten Motive für Claude Lorrain’s schöne Schöpfungen dargeboten hatten. Freilich wies ihn seine Richtung mehr nach dem Süden hin, auch war die Sehnsucht nach Italien laut und rege in seiner Seele, aber Mittel für grössere Reisen standen ihm noch nicht zu Gebote und im Verein mit seinen Schwestern hatte er zunächst noch kindliche Pflichten gegen seine in beschränkten Verhältnissen lebende Eltern zu erfüllen. Die Mehrzahl seiner Landschaften dieser ersten Zeit behandelte Ansichten aus den Umgebungen Münchens, besonders Isargegenden, sein Farbenvortrag in Oel war noch etwas düster und schwer, um so besser gelangen aber schon damals seine Aquarelle.

Durch Lehrthätigkeit und grosse Sparsamkeit hatte er sich endlich die Mittel erübrigt, seinen Ausflug über die Alpen zu bewerkstelligen, Istrien war sein Ziel und eine Frucht dieser Reise war 1844 sein grösseres Oelbild, das Amphitheater in Pola. Die landschaftlichen Reize jener Gegenden, die Erinnerungen und Baureste des classischen Alterthums machten einen bedeutenden Eindruck auf sein empfängliches Gemüth, doch der Aufenthalt war nicht lang genug gewesen, um dem Künstler zur vollen Klarheit über die südliche Natur zu verhelfen; man sieht in seinen Landschaften mit vorwiegend südlichem Charakter aus jener Zeit noch eine gewisse schwankende Befangenheit zwischen heimischen und fremdländischen Formen.

Die Professoren Schlotthauer und Fuchs waren um jene Zeit eifrig mit der Durchbildung der neu erfundenen Stereochromie beschäftigt, jener Kunsttechnik, welche Wandgemälde durch einen Ueberzug von Wasserglas gegen die schädlichen Einwirkungen des Wetters zu sichern sucht. Löffler interessirte sich lebhaft für diese neue Methode, nicht blos nahm er eifrigen Antheil an den theoretischen Untersuchungen der beiden genannten Herren, sondern er war auch unter ihrer unmittelbaren Leitung bemüht, grössere Landschaften, zum Theil eigener Composition, auf Mauergrund, Ziegelplatten und mit Kreide grundirter Leinwand nach den Regeln der neuen Technik auszuführen.

Ein zweiter Ausflug nach Triest, Venedig und der Lombardei in Gesellschaft des gefeierten Portraitmalers Erich Correns und einiger anderer Künstler wirkte nachhaltiger als die erste Reise nach Istrien, Löffler sah Formen in der Natur, die ihm wie aus der Seele gewachsen waren, es ward ihm klarer im Geist über sein eigenes Können und Wollen nicht weniger als über die Ziele der höheren Landschaftsmalerei; die Eindrücke dieser Reise liessen ihm keine Ruhe mehr, er verdoppelte seine Thätigkeit um das ihm vorschwebende Ziel zu erreichen. Nach seiner Rückkehr nach München trat er 1846 in Schorn’s Atelier ein, der soeben aus Berlin für das Fach der Historienmalerei an die Akademie berufen worden war. Schorn suchte zwischen den beiden im Kampf mit einander liegenden Gegensätzen des sogenannten Realismus und Idealismus zu vermitteln; für Löffler, der sich vorwiegend der idealistischen Richtung zugeneigt hatte, konnte eine Versöhnung beider Gegensätze nur von Nutzen sein. Er sah in Schorn’s Atelier eine rege Thätigkeit, ein emsiges Wetteifern junger begabter Talente, denn ausser ihm waren die Brüder Carl und Ferd. Piloty, Lud. Thiersch, Erich Correns und Julius Zimmermann, der Sohn des Gallerie-Directors, eingetreten. Schon im Sommer desselben Jahres entstand jenes Bild, das zu den besten Arbeiten Löffler’s gezählt werden muss, ich meine das später für Rom bestimmte Rundgemälde von Jerusalem, das Ulrich Halbreiter nach einer an Ort und Stelle gemachten Zeichnung durch Löffler ausführen liess. Mit gewohnter Energie griff Löffler das Werk an, das um so schwieriger zu behandeln war, als Halbreiter nur eine kleine, für die Grossartigkeit des Ganzen nicht hinreichende Zeichnung zum Anhaltspunkt bieten konnte und Löffler gezwungen war, den Charakter der Gegend nach eigener Phantasie zu ergänzen. Dessen ungeachtet fand das Bild allgemeinen und unbedingten Beifall. Carl Piloty malte die Staffage und er soll es auch gewesen sein, der Löffler angeregt, aus seinen Bildern den dunklen und schweren Ton zu verbannen und das volle heitere Sonnenlicht wirken zu lassen. Nun hatte auch Löffler die Mittel gefunden, seinen längst genährten Wunsch einer Reise nach dem Orient in Ausführung zu bringen, Halbreiter’s begeisterte Schilderungen des heiligen Landes beschleunigten den Entschluss, und wie ernst er es mit der Reise meinte, mögen seine eifrigen Studien der Orts- und Landeskunde, sein Besuch eines Collegs über arabische Sprache bezeugen. Im Jahre 1849 ging er über Triest und Griechenland nach Smyrna, bereiste länger denn ein Jahr Syrien, Palästina und Egypten und füllte seine Studienhefte mit jenen Skizzen und Ansichten, welche jetzt als Gemälde in so manchen Gallerien glänzen und Zeugniss geben von seinen grossen Fortschritten. Er hatte auf dieser Reise Griechenland nur flüchtig berührt, 1853 nahm er, von Rottmann’s schönen Bildern angeregt, in Gesellschaft des Historienmalers Ludwig Thiersch und des Aquarellisten Ernst Rietschel einen längeren Aufenthalt in Athen, von wo er ganz Griechenland durchstreifte.

Mit den mannigfaltigsten Eindrücken und vielen Studien bereichert vollendete er nach seiner Rückkehr in rascher Folge eine Reihe Bilder, theils nach bestimmten, auf der Reise gewonnenen Motiven, theils nach eigener, freier Erfindung; die besseren derselben gingen in den Besitz der Könige von Würtemberg und Preussen über, sie befanden sich nebst seinem grossen Delphi und zwei grossen Cartons: die Findung Mosis und die Erscheinung Gottes im brennenden Busch, auf der historischen Kunstausstellung in München 1858. Der Lloyd in Triest erwarb eine Folge von 32 Orient-Ansichten, die er in Kupfer stechen liess und mit Text von M. Busch herausgab; an Liebig’s chemischem Laboratorium führte Löffler zwei Landschaften aus Palästina in stereochromischer Wandmalerei aus.

Das Jahr 1859 brachte eine Stockung in die sonst rastlose Productivität des genialen Künstlers, die ziemlich schwer auf ihm lastete und ihm manche Stunde trübte, er stand im Begriff ein geliebtes Weib heimzuführen und mochte wohl auch die letzten Jahre seine Kräfte zu stark angespannt haben. Mit der Stockung trat zugleich eine Wandelung ein, die ihn unsicher und schwankend in der Wahl der Stoffe machte; über die fremde Natur hatte er ganz die heimische vergessen, auch letztere bot fesselnde Reize, namentlich in den Umgebungen Kochels, wo Löffler am liebsten weilte und wo er die meisten seiner deutschen Landschaften gemalt hat; er fing an dem Orient untreu zu werden und malte den Kocheier Wasserfall, die Felsschlucht und andere Bilder ähnlicher Art. Der schaffende Künstler darf nie in Widerspruch zu seinen innern Stimmungen treten, seine Werke sind ja nur ein Product derselben; Löffler that sicher nur das Richtige wenn er die wiedererwachte Liebe für die deutsche Landschaft gewähren liess.

»In solchen Zeiten konnte er sich auch mit der reinen Stimmungslandschaft befreunden, die ihm, dem Meister schöner Linienführung und klarer Composition, sonst zum mindesten gleichgültig war; er selbst schuf mehrere kleine Skizzen die, nur in Blei oder leicht getuscht, von einer Stimmungskraft waren, wie wir sie kaum für möglich gehalten hätten«, bemerkt Lützow. Zum Glück dauerte diese Stockung und Wandelung im Schaffen nur kurze Zeit. Am 3. October 1860 verband sich Löffler ehelich mit Hildegarde Dessauer, die, selbst künstlerisch gebildet, in Düsseldorf unter Sohn ihre Studien gemacht hatte. Die Ehe begründete ein idyllisch-häusliches Glück der beiden Liebenden, Löffler fühlte seine Phantasie wieder frei und beruhigt und kehrte mit verstärkter Kraft und Freude zu seinen gewohnten Stoffen zurück. »Meine Jahre mahnen mich, aber ich lache dazu, ich fühlte mich noch nie so jung.« Nun blühte ihm wieder die gute Stunde und es entstanden eine Reihe Bilder: Athen, Strasse nach Eleusis, Jerusalem, Baalbecktempel u. A., von denen einige zu dem Besten gehören, was er geschaffen hat. Dazu eröffneten sich ihm neue Aussichten in die Zukunft, die sicher zu glänzenden Resultaten geführt hätten, wenn nicht der Tod so bald und unerwartet dazwischen getreten wäre. Ueber seine Vorliebe für die stereochromische Wandmalerei haben wir bereits gesprochen, 1859 hatte er zwei Landschaften an Liebig’s Laboratorium ausgeführt, 1863 malte er für seinen Schwager im Gesellschaftssaal des Bades Kochel vier grosse Wandbilder: Memphis, Jerusalem, Athen und Rom als die vier Culturmittelpunkte der alten Welt: die Bilder bilden das Endresultat seiner Reisen und Studien im Orient und gewissermassen den Abschluss seiner künstlerischen Thätigkeit. Hier fand er die rechte Gelegenheit seinen auf Schönheit der Composition, Sicherheit und Klarheit der Linienführung angelegten Stil zu entfalten, hier wirkte seine Einfachheit und Bestimmtheit im Aufbau, seine Verschmähung der detaillirten Ausführung der Vorgründe, seine Zusammendrängung des Stoffes auf den Hauptplan. Er selbst war stolz auf die Sicherheit und Schnelligkeit, die er bei der Ausführung bewiesen, Jerusalem entstand ohne Skizze, allein aus der Phantasie geboren.

Im Jahre 1864 ging Löffler, von Baron Hirsch gerufen, nach Brüssel, um in dessen Palais ebenfalls eine grosse südliche Landschaft stereochromisch auszuführen: hohes Gebirge auf einer Seite, Meeresfläche auf der andern, felsige Küste im Vorgrund, vielleicht Motive aus den Gebirgsmassen des Herzogenstandes und Heimgartens am Kochelsee.

Das folgende Jahr hatte Löffler im Plan nach Italien zu gehen, die Cholera schreckt ihn zurück und er nahm nun eine Einladung nach Schlesien an, um eine künstlerisch reich begabte Dame im Malen zu unterrichten. In Folge einer Erkältung kehrte er fast todtkrank nach München zurück. Seine Gesundheit war, seitdem er das griechische Fieber gehabt hatte, nicht die stärkste gewesen, er neigte zu Fiebern, aber er vertraute seiner kräftigen gegen Wind und Wetter abgehärteten Natur. Doch dieses Mal stand es schlimmer um ihn, es entwickelte sich eine Lungenkrankheit, die ihn nach vier Monate langen Leiden am 19. Januar 1866 den trauernden Seinen und Freunden entriss.

Wie in Löffler’s künstlerischen Bestrebungen tiefer Ernst das Wesen der Natur zu erfassen und in edlen Formen darzustellen wusste, so war auch in seinem persönlichen Charakter edle Lauterkeit das herrschende Wesen, treu und wahr, Feind alles leeren Scheines, offen und beharrlich in Allem, was er für recht und richtig erkannt hatte, freiheitsliebend und Feind aller Knechtung, wohl oft in seinen Aeusserungen etwas rauh und schroff, aber stets das Beste wollend und nie bitter gegen Personen, ein durchgebildeter fester Charakter, in mehr als einer Hinsicht Original, unermüdlich strebsam in seiner Kunst und mit einem umfassenden Wissen auch auf andern Lebensgebieten ausgestattet; so hatte er sich die Achtung und Liebe aller Gleichstrebenden in nahen und fernen Kreisen erworben als ein leuchtendes Vorbild, was der Mensch auch unter anfänglich ungünstigen Verhältnissen aus sich zu machen vermag, wenn ernsthaftes festes Streben seine Schritte lenkt. Im Leben selbst anspruchslos und bescheiden verthat er die kostbare Zeit nicht in leerem Vergnügen. »Ich hätte mich auch wohl oft in’s Wirthshaus setzen mögen, aber für das Geld, welches Andere vertranken, habe ich meine schönen weiten Reisen gemacht, ich möchte meine Entsagung wahrlich nicht gegen ihre dumpfen Freuden eintauschen.« »Seine Abhärtung gegen alle körperlichen Empfindungen war bekannt, er verachtete Hitze und Kälte, den heissesten Sommer fand er nicht heiss, Weihnachten 1859 badete er mit zwei Bekannten in einer eisfreien Stelle des Kochelsee’s um den schönen Sonnenschein des Tages zu geniessen. In Genügsamkeit, in Ertragung von Strapazen wetteiferte er, wenn es Noth that, mit jedem Hadschi, nicht Trank, nicht Speise, wie sehr er das Gute zu schätzen wusste, kümmerte ihn, Ertragung von Anstrengungen, unter denen Andere sich herabgestimmt fühlten, war seine Freude. Er war hager und sehnig wie ein Wüstensohn, sonnenverbrannt glich er einem solchen.«

Sein Portrait steht in Holzschnitt in den von uns im Eingang genannten Zeitschriften.

Versuchen wir jetzt eine Zusammenstellung seiner bekannteren Bilder.
Zwei Landschaften aus Palästina, stereochromische Wandgemälde an Liebig’s chemischem Laboratorium in München 1859.
Vier stereochromische Wandbilder im Speisesaal des Kurhauses zu Kochel: Memphis, Athen, Rom, Jerusalem, 1864 und 65.
Stereochromisches Wandgemälde im Palais des Baron Hirsch in Brüssel 1864.
Landschaft im Charakter Griechenlands, stereochromisch auf eine Ziegelplatte ausgeführt. Museum zu Leipzig.
Vier Bilder für den König von Würtemberg: Damaskus, Bethlehem, das todte Meer, Kloster Saba bei Jerusalem, 1853.
Zwei Bilder: Jerusalem, der Ursprung des Bahr el Kelb (Lykos), für den König v. Preussen 1852.
Athen von der Strasse nach Eleusis gesehen. Maler C. Jutz in München.
Tempelruinen von Baalbeck. C. Forster in Augsburg.
Bethanien. Maler M. Krug in München.
Gegend bei Athen. J. Pachten in Coblenz.
Athen vom Hymettus aus. Prof. L. Seidel in München.
Beirut am Libanon. M. Vogel in Triest.
Zwei Bilder: Navarin, Tempel des Apollo Epikurius zu Bassä in Arkadien. Berliner akad. Ausstellung 1856.
Zwei Bilder: die kastalische Quelle bei Delphi, Athen vom Hain Kolonäus aus. Kölner Ausstellung 1864.
Zwei Bilder: Delphi mit dem Parnass, die Pyramiden von Gizeh. 1857.
Ebene von Jericho. Münchener Kunstverein 1857.
Aegyptische Landschaft mit der Findung Mosis. Allgemeine deutsche Kunstausstellung zu Köln 1861.
Ein Sandsturm in der Wüste. Im Rosenstein bei Stuttgart.
Zwei Bilder für den König von Würtemberg 1852 und 53: Palmenwald bei Cairo, Ruinen der Stadt Jerusalem, letzteres Bild jetzt in der StaatsGalerie zu Stuttgart.
22 Oelskizzen, Bilder aus dem Morgenland, in der Neuen Pinakothek zu München.

Dr. phil. Andreas Andresen: Die Deutschen Maler-Radirer (Peintres-Graveurs) des neunzehnten Jahr­hunderts, nach ihren Leben und Werken. Leipzig, 1872.


↑ 16-HZ-01/02 (Löffler)