Die Deutschen Maler-Radirer (1867) / t_1433

FRIEDRICH REHBERG.

Historienmaler, jüngerer Bruder des geistvollen Publicisten, Geheimen Cabinets­raths A. W. Rehberg von Hannover. Er ward den 22. October 1758 zu Hannover ge­boren und war der Sohn eines geachteten Staatsdieners, ursprünglich jedoch nicht für die Kunst, sondern für die Rechtswissenschaft bestimmt. Seine ersten Studien im Zeichnen und Malen machte er in Leipzig in Oeser’s Schule, darauf in Dresden an der Akademie unter Casanova und Schenau. Da ihm Mittel zu einer selbständi­geren Stellung im Leben zu Gebote standen, richtete er seinen Studienplan, unab­hängig vom akademischen Cursus, nach Lust und Neigung ein; er zeichnete und studirte mehr in der churfürstlichen Bildergallerie als in den Sälen der Akademie. Besonders fesselten ihn die italienischen Meister und erweckten die Sehnsucht, das Land selbst zu besuchen, wo diese herrlichen Werke entstanden und gereift waren. Im Sommer 1777 brach Rehberg von Dresden auf, schon am 24. November dessel­ben Jahres begrüsste er zum ersten Male die ewige Stadt.

Er war an R. Mengs empfohlen, der damals die römische Kunstwelt als hochgeprie­sener Malerfürst beherrschte, zugleich erhielt er Zutritt in das Haus des spanischen Gesandten Azara, so wie bei dem einflussreichen und unterrichteten Legationsrath Reiffenstein. Diese drei Männer spielten damals in Rom eine wichtige Rolle und suchten auch unserem Künstler die seinige zuzutheilen. Azara machte ihm begreif­lich, dass der Pittore filosofo (Raphael) Alles übertreffe, was Apelles, Protogenes und Zeuxis in der Malerei geleistet hätten, und Reiffenstein mahnte unaufhörlich, die damals in Rom neu auflebende französische Schule wie die Pest zu fliehen, er ri­eth, mit den Werken der Caracci in der Farnesischen Gallerie zu beginnen, dann zu Raphael und zuletzt zu den Antiken überzugehen, unter diesen zuerst mit dem Her­kules anzufangen, allmälig zum Gladiator, Laokoon und Torso fortzuschreiten und die Studien endlich mit dem Belvedere’schen Apollo zu beschliessen. Solche Grundsätze herrschten damals in Rom, als Rehberg seine künstlerische Laufbahn begann und Rehberg entschied sich für Mengs. Er besuchte die Schule des ihm be­freundeten Meisters, studirte daneben jedoch die Werke der Oaracci, des Domini­chino und Michel Angelo, besonders aber die Stanzen des Raphael, den er vor allen liebte. Dann zeichnete er sehr viel und fleissig nach den Antiken im Museum und nach den Abgüssen derselben in der französischen Akademie, die den Vorzug hat­ten, in einem besseren Lichte zu stehen, als die Originale im Museum selbst. In die­ser Akademie lernte er mehrere französische Pensionäre kennen, unter diesen den später so berühmt gewordenen David. Beide wurden vertraute Freunde und theilten einander ihre geheimsten Gedanken mit. Einstmals sagte David zu ihm: »Je veux faire un tableau qui fasse trembler et fremir«, und Rehberg, dem ähnliche Ge­danken durch den Kopf gingen, vertraute seinem Freunde, dass er ein Bild malen wolle »qui fasse pleurer«. Dieses ist das grosse Bild mit der Geschichte der Niobe, das Pinelli später mit einigen vom Künstler selbst getroffenen Abänderungen radirt hat.

Rehberg verliess Rom 1783, um nach Hannover zurückzukehren. Er war bereits ein Künstler von Ruf und erhielt in seiner Vaterstadt manche ehrenvolle Aufträge, be­sonders im Portraitfach; so malte er den Bischof von Osnabrück und den Herzog Wilhelm. Das folgende Jahr erhielt er als Zeichnenlehrer an das Philanthropinum in Dessau einen Ruf mit einem Gehalte von 300 Thalern und dem Auftrage, dem Erb­prinzen Unterricht im Zeichnen und Malen zu ertheilen. Er nahm den ehrenvollen Auftrag an, verweilte aber in seiner neuen, ihm auf die Dauer nicht zusagenden Stellung nur einige Jahre. 1786 am 8. Juni nahm ihn die Berliner Kunstakademie un­ter die Zahl ihrer ordentlichen Mitglieder auf und das folgende Jahr wurde er zum Professor an dieser Akademie ernannt mit der Bedingung, wieder nach Rom zu­rückzukehren und die Leitung einer dort zu errichtenden preussischen Kunstschule zu übernehmen. Das Project kam in Folge der politischen Unruhen nicht zur Aus­führung, Rehberg blieb aber in Rom.

Um 1790 entstand sein »Belisar«, der den Preis der Berliner Akademie erhielt und durch Bettelini’s Stich in weiteren Kreisen bekannt geworden ist; das Gemälde er­hielt der König von Preussen, in dessen Besitz auch Rehberg’s »Oedipus und Anti­gone«, »Julius Sabinus« und »Kain’s Brudermord« kamen. Seine Gemälde fanden grossen Beifall und die meisten musste er wiederholen, das Bild mit »Bacchus, Amor und Bathyll, welche Trauben keltern«, sogar acht Mal. Die Composition von »Orpheus und Eurydice« führte er in zwei Gemälden für den Herzog von Leuchten­berg und den Herzog von Cambridge aus. Eine Darstellung des »Jupiter mit der Venus« kam nach England, und eine andere erhielt die Kaiserin Josephine. Nach England wanderten auch sein »Narciss«, »Venus und Amor«, »Amor und Psyche«. Eine Wiederholung des letzten Bildes kaufte Fürst Taxis. Auch den »Oedipus« mal­te er für die Kaiserin Maria von Russland zum zweiten Mal. Lord Bristol brachte eine Wiederholung des »Julius Sabinus« an sich, sowie das Bild mit »Aeneas und Dido«.

Rehberg stand in den neunziger Jahren auf der Höhe seines Rufes. Jene neue, durch Carstens, Koch und Reinhart begründete Richtung in der Malerei, welche den Sturz der Gewaltherrschaft von Mengs und Hackert zur Folge hatte, war noch nicht zur Herrschaft gelangt. Rehberg hat als Anhänger von Mengs mit diesen Vor­kämpfern der neuen deutschen Kunst-Aera nichts gemein. Sein Streben war zwar durchaus edel und auf das Höchste in der Kunst gerichtet, er besass grosse Ge­wandtheit im Erfinden und Componiren, suchte eine weiche und gefällige Formen­gebung mit effectvoller Beleuchtung zu verbinden, aber Unnatur hielt noch den rei­nen Sinn gefesselt, Modelle und Gliedermann vertraten die Stelle unmittelbarer Naturanschauung, im hohlen, leeren Formenwesen ohne kräftiges Innenleben und ohne gemüth- und geistvolle Tiefe sah er das Ideal des Schönen.

Die Nachwelt ist über Rehberg hinweggegangen, sein Name lebt wenig mehr durch seine Bilder, sondern fast nur durch eine andere, eine literarische Schöpfung, fort.

Rebberg lebte in Rom auf grossem Fusse, er hatte eine für damalige Verhältnisse fast glänzende geräumige Wohnung, mit Gypsabgüssen und mit Gemälden reich ausgestattet, Zutritt zu angesehenen römischen Familien und vielen Zuspruch von durchreisenden Fremden. Unter letzteren war es besonders Goethe, der ihn anzog und dessen Umganges er sich noch in späteren Jahren mit Vergnügen erinnerte. Gegen die jüngeren deutschen Künstler, Carstens und seine Mitstrebenden, lebte er in einer Art vornehmer Abgeschlossenheit. Wenig günstig für seinen Ruf war sein Verhältniss zum reichen, aber liederlichen und boshaften Lord Bristol, der in Rom den eifrigen Kunstmäcen spielte und eine Reihe junger Talente um sich ver­sammelt hatte. Wir kennen ihn bereits aus der Biographie Reinhart’s; er ist jener Lord Plumpsack, über den Koch in seiner bekannten »Rumfordschen Suppe« seinen ganzen bittern, vielleicht etwas übertriebenen Spott ausschüttet. Spitznäschen, den wir in Umgang mit diesem Lord Plumpsack erblicken, ist kein anderer als unser Rehberg, »seine Gestalt«, sagt Koch vom Spitznäschen, »war dürftiger Natur und ebenso verblüht und charakterlos wie seine Kunstleistungen, dennoch aber ver­stand er sich darauf, Figur zu machen, das heisst, er traf an Geist, Geschmack und Betragen seines Gleichen soviel er verlangte. Er macht ein Haus von dem besten Ton, er giebt Gesellschaft nach italienischer Art, Conversazioni genannt, allwo die Langeweile den Präsidentenstuhl einnimmt. Selbst Cardinäle und Gesandte brach­ten Abende bei ihm zu, da er es an Gebackenem, Gefrorenem und Thee nicht feh­len liess. Dabei öffnete er dann die Zimmer, wo seine Arbeiten aufgestellt waren bei Fackelbeleuchtung. Die besten Abgüsse der Antiken standen neben seinen ei­genen Arbeiten als Maassstab seiner eingebildeten Vortrefflichkeit der Bewunde­rung vornehmer Schwachköpfe preisgegeben.« Was Koch dann weiter über sein Verhältniss zu seiner holden Gebieterin und Maitresse Benedetta Santoccia spot­tet, ist wenig erbaulich und fast zum Lachen, wenn es weiter heisst: »Vollendet in seiner Art aber ist es, wenn er mit seiner holden Gebieterin in einem antiken Renn­wagen (Biga) mit zwei Isabellen daherfährt, als wolle er sich in den olympischen Spielen zeigen; vor dem Wagen her laufen zwei Windhunde mit scharlachrothen Schabraken und silbernen Halsbändern angethan.«

Von Rom aus machte Rehberg im Anfang der neunziger Jahre einen Ausflug nach Neapel. Er war an den bekannten Lord William Hamilton empfohlen. Lady Hamilton war damals eine berühmte Schönheit, die sich in kokettirender Weise auch ganz als eine solche fühlte und in ihrem Hause vor gewählten Gesellschaften nach Art le­bender Bilder mimisch-plastische Darstellungen aufführte. Rehberg zeichnete diese Attitüden und liess sie durch Piroli stechen; die Lady erscheint in ihnen als Sibylla, heilige Magdalena, Sophonisbe, Nymphe, tanzende Muse etc. in antiker Gewan­dung. Diese Attitüden kamen in grossen Ruf und trugen Rehbergs Namen weiter als seine Bilder.

Im Jahre 1805 ging Rehberg nach Berlin, um dem König seine Huldigung darzubrin­gen. Er wurde gnädig empfangen und von den Majestäten mit Aufträgen beehrt, besonders von Seiten der Königin, deren Huld er sich ganz besonders erfreute. Er veranstaltete in den Sälen der Akademie eine Aufstellung von Bildern und Zeich­nungen, die allgemeines Aufsehn erregte; es waren: »Amor, Bacchus und Bathyll, Trauben kelternd«, »Metabus, König der Volsker, seine Tochter im Bogenschiessen unterrichtend«, »Narciss am Fluss«, »Orpheus und Eurydice«, »Oedipus und Anti­gone«, »Homer von der Muse geführt«, »Belisar und sein junger Sohn«, »Julius Sa­binus und seine Familie«, »Kain«, »Niobe mit ihren Kindern« und »Endymion«, letz­tere drei Stücke Zeichnungen in Kreide.

Der neue Curator der Akademie, Staatskanzler Hardenberg, würdigte Rehberg sei­ner besondern Freundschaft und wünschte, dass er die Geschäfte der in Rom neu zu gründenden preussischen Akademie als Secretair fuhren möchte. Rehberg er­griff mit Freuden diese Auszeichnung, unternahm, um mit Würde auftreten zu kön­nen, eine Reise durch Frankreich, England und Deutschland und kehrte über Wien nach Rom zurück. Der Plan kam nicht zur Ausführung und Rehberg blieb in seiner früheren Stellung. Er arbeitete mit Eifer, aber er hatte seine Glanzperiode bereits hinter sich, und die kriegerischen Unruhen griffen störend in alle Verhältnisse ein. Für seine beiden grossen Bilder: »Niobe mit ihren Kindern«, »Aeneas und Dido« fand er keinen Abnehmer; ersteres war ursprünglich für den Palast des Vicekönigs von Mailand bestimmt.

Im Anfang des Jahres 1813 wiederum von Rom nach Berlin zurückgekehrt, veran­staltete er eine neue Ausstellung von seinen mitgebrachten Werken. Doch glaubte er sich bei seinem Monarchen verleumdet, sich dessen königlicher Huld beraubt, und verliess nun gekränkt Anfangs April Berlin, um in England seine Verhältnisse zu verbessern. Dort kam er mit Fürst Blücher zusammen. Er verweilte mehrere Jahre in London und erwarb sich mit seinen Bildern und Zeichnungen Beifall. 1814 malte er eine Allegorie auf die Entthronung Napoleons, welches Bild auch in Kupfer ge­stochen wurde mit der Unterschrift: »Bonaparte resigning the Crown and Sceptre to the British Lion etc.« Ein anderes Werk, das er in demselben Jahre ebenfalls in London herausgab, verherrlicht in Kupfern die Ankunft des Herzogs von Cam­bridge in Hannover: »The Arrival and Reception of his royal Highness the Duke of Cambridge at Hannover«.

Rehberg ging von London über München durch Tirol 1818 nach Rom zurück. Für die Ausstellung von Arbeiten deutscher Künstler im Palast Caffarelli auf dem Capi­tol im Frühjahre 1819 lieferte er verschiedene Zeichnungen in Kreide. Noch im nämlichen Jahre ertheilte ihm der Kaiser von Oesterreich den Auftrag, ein grosses Panorama von Innsbruck auszuführen. Rehberg, Rom verlassend, entledigte sich des Auftrags auf überraschende und jeder gerechten Anforderung genügende Weise. Das Panorama besteht aus 5 Blättern, jedes 14 Zoll hoch und 20 Zoll breit, nebst einer topographischen Karte. Der Kaiser belohnte ihn reichlich und forderte ihn au, das Werk durch Steindruck zu vervielfältigen, was auch geschehen ist.

Rehberg nahm jetzt seinen Wohnsitz in München und beschäftigte sich seit dieser Zeit vorzugsweise mit der Lithographie, auf Wunsch des Staatsministers und Cura­tors der Berliner Akademie, Freiherrn Stein von Altenstein, der die Absicht hatte, diesen Kunstzweig in Berlin emporzubringen und Rehberg dorthin zu berufen. Al­lein Rehberg sah Berlin nicht wieder, sondern blieb bis an sein Ende in München. Hier beschäftigte ihn sein »Raphael Sanzio von Urbino«, ein kunsthistorisches und lithographisches Werk, das 1824 in zwei Theilen erschien und vielen Beifall fand, in­dem es sich besonders durch das Bestreben, die Werke Raphael’s mit der Persön­lichkeit des grossen Meisters in Einklang zu setzen, auszeichnete. »Die Betrachtung vorzüglicher Kunstwerke soll auch dazu dienen, solche Kraftäusserungen mit der moralischen Geschichte des Menschen in Verbindung zu setzen, es reicht nicht hin, die Leistungen des Künstlers zu kennen, man muss auch einen klaren Begriff von seinem Charakter, eine lebendige Vorstellung von ihm selbst haben.« Die Redacti­on dieses Werkes für den Druck erfolgte übrigens nicht durch Rehberg, der wohl die Gedanken hatte, sich jedoch nicht auf Stylisirung verstand, sondern durch den verstorbenen kenntnissreichen Kunsthändler.

Börner von Leipzig, der Rehberg schon von früher her kannte und eine Zeit lang mit ihm im Bade Gastein zubrachte. Als der Staatsminister Stein von Altenstein das Werk 1825 im Namen des Künstlers dem Könige überreichte, erhielt Rehberg den Auftrag, Anfangsgründe der Zeichnenkunst auf den Stein zu übertragen und her­auszugeben. Sie erschienen im Jahre 1828, sind aber sehr selten geworden, da der Künstler in Stunden des Unmuths zerstörende Hand an die Steine legte.

Seine letzten Lebensjahre gestalteten sich düster und sorgenvoll; er, der einst in guten, ja üppigen Verhältnissen gelebt, endete unter drückenden Sorgen, von Gram, Kummer und Unmuth niedergebeugt, vereinsamt und von aller Welt verlas­sen. Der Tod erlöste ihn am 20. August 1835 von seinen Leiden.

In seinem Nachlasse fanden sich ausser den beiden grossen Bildern: Niobe mit ihren Kindern, Aeneas und Dido, eine grosse Menge Handzeichnungen, von denen er sich nicht hatte trennen können, Cartons von fast allen seinen Gemälden und eine Menge ausgeführter Cartons nach der Natur, darunter mehrere Landschaften, mit der Feder und mit Kreide gezeichnet.

Bevor wir zu Rehberg’s Radirungen übergehen, geben wir eine Uebersicht der nach seinen Gemälden und Zeichnungen gestochenen und lithographirten Blätter.

Gestochene Blätter:
1) Drawings faithfully copied from Nature at Naples and with permission dedicated to the right honourable Sir W. Hamilton (Die Attituden der Lady Hamilton) by F. Rehberg. Rom 1794. fol. 12 Bl. Von Piroli gestochen. – Die Originalausgabe dieses Werkes kommt weniger häufig vor, häufiger sind die in Leipzig erschienenen Copie­en, die zum Unterschiede von den Originalen den Titel »Attituden der Lady Hamil­ton« tragen. Auguste Perl, Erbin des Rehberg’schen Nachlasses, liess die Originale durch H. Dragendorf in Steindruck copiren und gab diese zweiten Copieen unter folgendem Titel heraus: »Attitüden der Lady Hamilton. Nach dem Leben gezeich­net von F. Rehberg.« In 12 Bl. Lithographirt von H. Dragendorf und herausgegeben von A. Perl. München 1840. fol.
2) Belisar mit seinem Sohne. Bettelini sc.
3) Dasselbe. J. Steinhilber sc. 1818, radirt.
4) Niobe mit ihren Kindern. 1810. Pinelli sc.
5) Aeneas und Dido. Pinelli sc.
6) Landschaft mit Bacchus, Amor und Bathyll, welche Trauben keltern. C. W. de Hal­ler (Haller von Hallerstein von Nürnberg) sc. für die »Tablettes d’un Amateur des Arts«, Berlin 1803.
7) Dasselbe. Godby sc.
8) Dasselbe. In Landons Nouv. des Arts IV. 265 abgebildet.
9) Julius Sabinus, Peschke sc.
10) Bonaparte resigning the Crown and Sceptre to the British Lion. Allegorie auf Napoleon’s Sturz. Godby sc.?
11) F. W. Herschel 1814. Godby sc.
12) Derselbe. E. Müller sc.
13) Portrait des Herzogs von Cambridge. Godby sc.
14) Madame la Barone Stael-Holstein. Idem sc.
15) Portrait Herders. Halbfigur. M. Steinla sc.
16) Grotto di Matrimtonio auf der Insel Capri. Schellenberg sc.
17) The Arrival and Reception of his Royal Highness the Duke of Cambridge at Hannover.

Lithographirte Blätter:
18) Kains Brudermord. H. Dragendorf fec.
19) Die Madonna mit dem Kinde nach Raphael, nach Rehberg’s Zeichnung von A. Borum lithographirt.
20) Rafael Sanzio,Brustbild. R. Leiter fec.

Rehberg hat sein eigenes Bildniss 1825 lithographirt nach einer Zeichnung von F. Benucci.

Dr. phil. Andreas Andresen: Die Deutschen Maler-Radirer (Peintres-Graveurs) des neunzehnten Jahr­hunderts, nach ihren Leben und Werken. Zweiter Band. Leipzig, 1867.


08-01-39 (Huther & Rehberg)