Die bildende Kunst in München (1842) / t_981

Wilhelm von Kobell, geb. 1766 zu Mannheim, der Sohn des berühmten Landschaft­malers Ferdinand, der als Galleriedirektor in Mannheim 1799 starb, von dem er auch den ersten Unterricht empfing, durch das Studium der Düsseldorfer- und Mannheimer-Gallerien sich bildete, und dann, in München zum Professor an der Akademie ernannt, in den verschiedensten Kunstzweigen mit Erfolg sich bewegte, und Landschaften, Thierstücke und ländliche Scenen mit gleicher Leichtigkeit dar­stellte. Bekannt sind seine Schlachtenbilder, die er im Auftrage des Königs Maximi­lian und des Kronprinzen ausführte: die Schlachten von Abensberg, Landshut, Eck­mühl und Hanau. Sechs andere Schlachtgemälde erhielt der Fürst Berthier.

Dr. Johann Michael von Söltl: Die bildende Kunst in München. München, 1842.


23-13-20/21 (Kobell)