Die bildende Kunst in München (1842) / t_959

Joseph Kirchmayer

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Sein Sohn Friedrich, geboren 1812, zeigte sich bereits durch manches schöne Mo­dell als einen denkenden Künstler mit einem richtigen Blicke für schöne Formen, und ist in der Werkstätte seines Vaters mit der Ausführung von Büsten und Denk­mälern beschäftigt. Sein Relief in Gyps: David von seinen Kriegsgefährten beglei­tet, empfängt, auf seine Lanze gestützt, die vor ihm kniende Abigail, welche mit Dienerinen und Geschenken zu ihm kam, erhielt verdienten Beifall wegen der schö­nen Gruppirung. Eben so sein Kaiser Max auf der Martinswand.

Dr. Johann Michael von Söltl: Die bildende Kunst in München. München, 1842.


MR-290 (Kirchmayer & Seibold)