Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983) / t_982

Kobell Wilhelm, von, 1766 (Mannheim) – 1853, Landschaftsmaler, Radierer und Aka­demieprofessor; Sohn und Schüler von Ferdinand K., studierte er zu Mannheim und Düsseldorf, zog 1778 nach Rom und wurde kurfürstlicher Hofmaler, seit 1793 war er in München; anfangs Landschafter, dann Schlachtenmaler (Schlacht bei Hanau 1813), vervollkommnete sich K. in Wien und Paris; er schuf auch Porträts und Fres­ken (z. B. im Bankettsaal des Königsbaus in München) und zeichnete sich in Tierstü­cken auch als Radierer aus; seine oberbayerischen Landschaften erinnern in etwa an K. von Heideck, mit dem er befreundet war.

Hauptwerke: Das Treffen von Bar sur Aube, Aufbruch zur Jagd, Fuhrmann im Ge­spräch mit einer Bäuerin, Ansichten von München (Aquatinta-Blätter), Das Pferde­rennen auf der Theresienwiese.

© Dr. phil. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.


23-13-20/21 (Kobell)