Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983) / t_879

Haushofer Max, 1811 (München-Nymphenburg) – 1866; Landschaftsmaler und Aka­demieprofessor; Sohn eines Lehrers, studierte H., von Benedikt von Holland geför­dert, zuerst auf der Universität München Rechte, bildete sich dann aber autodidakt als Landschaftsmaler (»Maler des Chiemsees«) aus; er bereiste lange Italien und er­hielt 1844 eine Professur an der Kunstakademie in Prag; die Motive für seine Land­schaften entnahm H. fast ausschließlich der bayerischen Hochebene, die er in schö­nen Momenten der Beleuchtung meisterhaft schilderte.

Hauptwerke: Der Walchensee (Bayerische Staatsgemäldesammlung), Blauer Gump bei Partenkirchen (Wiener Akademie), Der Königssee (Museum in Hannover) und Der Weißensee bei Lermoos in Tirol sowie Partie auf dem Wartenstein (beide im Rudolfinum in Prag); H. ist der Vater des Mineralogen Karl von H. und des National­ökonomen und Schriftstellers Max H. (1840-1907).

© Dr. phil. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.


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