Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983) / t_728

Dyck Hermann, 1812 (Würzburg) – 1874, Maler, Radierer und Zeichenlehrer; nach Studien in seiner Heimatstadt wandte er sich der bildenden Kunst zu, indem er zu­nächst architektonische Veduten, die mit hübscher historischer Staffage versehen wurden, produzierte; diese Versuche fanden größeren Beifall und nährten seine Lust am Zeichnen; die Münchner »Fliegende Blätter« hatten in den 40er Jahren in ihm einen tüchtigen Mitarbeiter; in der Folgezeit trat D. auch mit Ölbildern mit genrehaften Szenen auf.

Hauptwerke: Deputation, Das Maleratelier, die Schreibstube; später hatte D. eine Lehrstelle an der Handwerksschule (heute: Münchner Kunstgewerbeschule) in Mün­chen inne, als Radierer gab er mehrere Blätter und Hefte »Deutsche Sprichwörter und Reime« heraus.

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.


12-11-13 (Dyck)