Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983) / t_687

Destouches Franz Seraph, von, 1772 (München) – 1844, Komponist, Hofkapellmeis­ter und Universitätsprofessor; Schüler J. von Haydns und Cellist in der Kapelle des Fürsten Esterhazy in Preßburg, kehrte D. 1791 in seine Vaterstadt München zurück, wo er seine erste Oper »Die Thomasnacht« schrieb, er wurde 1797 Musikdirektor in Erlangen und 1799 Konzertmeister in Weimar (Freundschaft mit Goethe, Schiller und Herder), vertonte Herders »Anbetung am Grabe Jesu« und komponierte Mes­sen; 1810 wieder in München, wurde er darauf Pofessor der Harmonielehre in Landshut und seit 1816 Hofkapellmeister des Landgrafen zu Hessen; seinen Le­bensabend verbrachte D. in München.

Hauptwerk: Oper »Der Teufel und der Schneider«, von seinem Neffen, Ulrich von D. gedichtet.

© Dr. phil. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.


18-01-16 (Destouches)