Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983) / t_614

Bürkel Heinrich, 1802 (Pirmasens/Rhl.-Pfalz) – 1869, Genre- und Landschaftsmaler; er bildete sich auf der Münchner Kunstakademie und in Rom aus; B. wußte den Charakter des Landes und des Volkes in realistischer, fast karikierender Weise zum Ausdruck zu bringen; nach seiner Rückkehr aus Italien studierte B. das bayerische Hochgebirge und Tirol und verstand auch hier das Leben treu, nicht ohne poeti­sche Auffassung, zur Geltung zu bringen.

Hauptwerke: Schiffszug bei Rattenberg in Tirol, Tiroler Kirmeß, Landschaft bei Vel­letri (Berlin); Die Poststation Mezza Via zwischen Rom und Albano, Winterland­schaft im Hochgebirge, Schafherde in der Campagna di Roma, Kühe zur Dorf­schmiede getrieben (Bayerische Staatsgemäldesammlung); andere Werke Bs. befin­den sich in Leipzig, Hamburg, Wien und St. Petersburg (= Leningrad).

© Dr. phil. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.


38-01-10 (Bomhard & Bürkel)