Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983) / t_547

Beyschlag Robert, 1838 (Nördlingen) – 1903, Genremaler; unter Ph. von Foltz stu­dierte B. auf der Münchener Kunstakademie; er begann mit kleinen, meist mittelal­terlich kostümierten, vorwiegend lyrisch gehaltenen Bildern; unter dem Titel »Frau­enlob« schuf B. eine internationale Sammlung von schönen, verschiedene Jahrhun­derte repräsentierenden Frauenköpfen; auch malte er ein Fresko in der Galerie des Bayerischen Nationalmuseums »Ludwig des Kelheimers Unterhaltung mit dem Sul­tan«; im übrigen bevorzugte B. religiöse Motive; er gilt als Spezialist in der Kostüm­malerei im Stil des Mittelalters und der Renaissance.

Hauptwerke: Das Bildnis der Geliebten, Frühlingserwachen, Mutterglück, Die Dorf­kokette, Orpheus die Eurydike aus der Unterwelt führend.

© Dr. phil. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.


17-12-55 (Beyschlag)