Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983) / t_535

Beckers Hubert Karl Philipp, Dr. phil., 1806 (München) – 1889, Philosoph, Hofrat und Universitätsprofessor; B. studierte in seiner Vaterstadt Philosophie bei F. W. von Thiersch und F. W. von Schelling u. a., wurde 1832 Professor der Philosophie in Dillingen (Lehrer M. Deutingers des Jüngeren), 1847 in München und außerdem Mitglied der BAkdW; die Unsterblichkeitslehre beschäftigte B. am meisten; er war auch musikalisch sehr aufgeschlossen und begabt (Sammler von Chorälen und geistlichen Liedern, Dichter eines von ihm selbst vertonten »Deutschen Reichs­lieds«); seine Privatbibliothek und sein handschriftlicher Nachlaß sind im Besitz der Universität München, deren Rector Magnificus er 1861/62 war.

Hauptwerke: Über das Wesen des Gefühls, Das geistige Doppelleben, Erläuterun­gen zu Schellings Abhandlungen über die Quelle der ewigen Wahrheit und Kants Ideal der reinen Vernunft, Aphorismen über Tod und Unsterblichkeit.

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.


10-10-23/24 (Beckers)