Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983) / t_322

Merz Georg, 1793 (Bichl bei Bad Tölz/Obb.) – 1867, Hofoptiker und Leiter des Op­tischen Instituts in Benediktbeuern (seit 1859 in München); Benediktinerzögling in Benediktbeuern, trat Merz 1808 als Lehrling in J. von Utzschneiders Fabrik daselbst ein, wurde bald Amanuensis J. von Fraunhofers und 1826 Geschäftsführer des Un­ternehmens; 1839 übernahm er die Optische Anstalt selbst (mit Mahler bis 1854); er vollendete das von Fraunhofer begonnene Königsberger Heliometer.

Hauptwerke: Fernrohre für die Sternwarten von Berlin, Bonn, Kiew, Washington, Cambridge, Kapstadt, Oxford, Greenwich, Mexiko, Lissabon, Moskau, Madrid, Rom u. a.; M. erwarb Auszeichnungen aus aller Welt und war auch humanitär und karitativ sehr vorbildlich.

© Dr. phil. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.


SK-N-3/4 (Merz)