Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983) / t_114

Beierlein Johann Peter, 1802 (Landshut/Ndb.) – 1878, Numismatiker und Weinhänd­ler, Sohn eines Landshuter Weinhändlers und Magistratsrates, machte B. dort seine humanistische Ausbildung bei dem späteren Anatomieprofessor Martin Münz; bei seiner kaufmännischen Lehrzeit in München beschäftigte er sich nebenbei mit bayerischer Geschichte und die Bekanntschaft mit dem Universitätsbibliothekar M. Harter und dem Johanniterordenskanzler F. Woschitka erweckte in dem jungen Mann die Freude an der Münzforschung; in seiner Freizeit arbeitete B. über die bayerische Münzgeschichte und vermehrte seine eigene Münzsammlung; er gilt als kenntnisreicher Numismatiker.

Hauptwerke: Nachrichten über Franz Andreas Schega, churbair. Hofmedailleur, Re­gesten ungedruckter Urkunden, München betr., Medaillen auf berühmte Bayern, Die bayerischen Münzen des Hauses Wittelsbach von dem Ende des 12. bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts 1180-1550, Münzen bayerischer Klöster, Kirchen usw., Die Medaillen und Münzen des Gesamthauses Wittelsbach, unvollendetes Manu­skript (war als Festgabe zum 700jährigen Wittelsbacher Jubiläum – 1880 – gedacht).

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.


02-07-25 (Beierlein)