Bayerische Landbötin (5.9.1849) / t_1454

Eingeschmolzene Glasmalerei für Kirchenfenster besonders in Tapetenzeichnungen mit schönstem Farbenglas empfiehlt Unterzeichneter allen hochlöblichen Kirchen-Verwaltungen und benachrichtigt ergebenst, daß er sich schon mehrere Jahre mit diesen Arbeiten beschäftige, und die vollste Zufriedenheit über seine Leistungen erhielt, dabei erlaubt er sich einige von den vielen Zeugnissen anzuführen.

Zeugniß. Herr Glasermeister Joseph Dopfer von München hat in die hiesige Pfarrkirche zwei große Tapetenfester von gebranntem gemalten Glase gemacht, welche bei ihrem höchst billigen Preise zur vollsten Zufriedenheit ausfielen. Sie gefallen nicht blos der Pfarrgemeinde allgemein, sondern werden auch von auswärtigen Kennern sehr gelobt. Dieses bezeugt zur weiteren Empfehlung seiner Arbeit in die­sem Fache.
Prutting den 16. April 1849.
Die Kirchengemeinde Prutting.
Franz Seraph Mayr, Pfarrer.
(L. S.) Joh. Stöttner, Kirchenpfleger.

Herr Glasermeister Joseph Dopfer von München hat zur Wallfahrtskirche Bergkirchen zwei Tapetenfenster von solch gelungener Arbeit, u. Zu so wohlfeilem Preise geliefert, daß er hiemit für solche Arbeiten allen Stiftungs-Verwaltungen empfohlen wird. – Jesenwang, 13. Juli 1849.
(L. S.) Daxenberger, Pfarrer.

Da ich mich neuerdings auf das Vortheilhafteste eingerichtet habe, um jeder Bestellung entsprechen zu können, und der Preis per Quadratschuh von 1 fl. 24 kr. Bis 2 fl. Ist, empfehle ich mich zu geehrten Aufträgen.

Auch habe ich viele Musterfenster zur geneigten Einsicht vorräthig.

Joseph Dopfer,
Glasermeister, Fäbergraben Nr. 19.

Bayerische Landbötin No. 160. München; Mittwoch, 5. September 1849.


01-01-36 (Dopfer)