Allgemeines Künstler-Lexicon (1895) / t_741

Eibner, Friedrich, Architekturmaler, geb. 25. Febr. 1825 zu Hilpoltstein (Oberpfalz), † 18. Nov. 1877 in München, bildete sich für seine Kunst ohne Lehrer, bereiste Deutschland, Frankreich, 1853 und 56 Oberitalien, 1860 und 61 in Begleitung des Fürsten Metschersky auch Spanien und liess sich dann in München nieder. Fast alle seine Bilder sind Aquarelle von glänzender Technik, 65 derselben entsanden in Spa­nien (»Metschersky-Album«). Hauptblätter von ihm sind: Die Dome in Regensburg, Andernach und Bamberg, Motiv aus Schaffhausen (1852), Mondnacht in Venedig, Die Frauenkirche in Esslingen, Der Canale grande in Venedig (1865), Die Kathedrale in Burgos (1866), Die Frauenkirche in Nürnberg, Der Dom zu Freiburg im Breisgau, Die Kirche Sta. Anastasia in Verona, Die Kathedrale von Sevilla und viele Andere, die in den Besitz des Königs von Preussen, des Königs von Württemberg, der Grossfürstin Marie von Russland und in Privatbesitz kamen.

Allgemeines Künstler-Lexicon. Leben und Werke der berühmtesten bildenden Künstler. Vorbereitet von Hermann Alexander Müller. Herausgegeben von Hans Wolfgang Singer. Erster Band. Frankfurt am Main, 1895.


41-13-24 (Eibner & Vorwerck)