Orientierung

Der Friedhofsführer ist kein wissenschaftliches Werk, sondern ein privates, nichtkommerzielles Projekt zur Befriedigung meiner – und hoffentlich auch Ihrer – Neugier. Was mit gelegentlichen Fotostreifzügen begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einer systematischen Dokumentation der Gräber entwickelt. Angeregt durch die Kontakte mit den Autoren Dr. phil. Max Joseph Hufnagel, Erich Scheibmayr (1918-2009) und insbesondere mit Heinz Koderer (1940-2009) kam das Sammeln von Informationen zu den hier bestatteten Personen hinzu.

Die Informationen werden zwar mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt, ich übernehme jedoch keine Gewähr für deren Richtigkeit.

Das Projekt wird laufend fortgeschrieben. Derzeit sind 2.345 Gräber mit 8.106 Personen erfasst, davon 205 eingeebnete Grabstätten (nicht erhaltene Gräber werden derzeit nur in Ausnahmefällen verzeichnet). Zu 772 Personen können weiterführende Informationen in Form historischer Texte (derzeit 1.561 Dossier-Texte) abgerufen werden.

Für die Aufnahme eines erhaltenen Grabes gelten folgende Bedingungen:

  • Der Standort – also die Signatur – des Grabes ist geklärt
  • Die Grabinschrift wurde erfasst, bzw. deren Fehlen/Unlesbarkeit festgestellt
  • Es ist mindestens eine bestattete Person zum Grab erfasst
  • Es existiert ein Foto des Grabes

In die aktualisierte Version des Friedhofsführers sind einige Anregungen zu den Vorgängerversionen eingeflossen; so enthält die Grabseite nun auch ein Grabfoto, was das Auffinden eines Grabes vor Ort erheblich erleichtert und die Präsentation der Dossier-Texte wurde auf das PDF-Format umgestellt.
Aufgrund entsprechener Erfahrungen wurde zudem der Zugang auf registrierte Leser beschränkt.

Orientierung vor Ort

Der Friedhof besteht aus dem Alten (nördlichen) Teil und dem Neuen (südlichen) Teil. Die Gräber sind in Gräberfeldern, den sogenannten Sektionen, organisiert. Im Alten Teil sind das die Sektionen 1–26, im Neuen Teil die Sektionen 27–42. Nicht alle nebeneinander liegenden Sektionen sind durch einen Gehweg voneinander getrennt – solche fehlenden Begrenzungen sind im Friedhofsplan durch eine grüne Linie gekennzeichnet. Achten Sie hier besonders auf die Steinmarkierungen an den Eckpunkten der Sektionen.
Neben diesen klassischen Gräberfeldern gibt es noch weitere Bereiche mit Grabstätten: Stephanskirche (SK), Mauer Links (ML), Mauer Rechts (MR) und die Alten Arkaden (AA) im Alten Teil, sowie die Neuen Arkaden (NA) im Neuen Teil.
Die Grabreihen werden in beiden Friedhofsteilen von Osten nach Westen aufsteigend gezählt. Die Zählung der Grabnummern dagegen ist unterschiedlich: Von Norden nach Süden aufsteigend im Alten Teil und von Süden nach Norden aufsteigend im Neuen Teil. Meine Eselsbrücke: Zählung der Grabnummern immer in Richtung des »anderen« Friedhofsteils.

Orientierung im Friedhofsführer

Der Friedhofsführer verfügt über ein Hauptmenü im Seitenkopf und ein Sekundäres Menü in der linken Seitenspalte.

Hauptmenü

SEKTIONEN
Friedhofsplan und Auflistung der Gräber nach Sektion, Grabreihe und Grabnummer.
Der Friedhofsführer enthält auch eine ganze Reihe von Personen, deren Grabstätten nicht erhalten sind; diese eingeebneten Gräber sind durch einen * nach der Grabsignatur gekennzeichnet.

 KÜNSTLERGRÄBER
Die Suche nach Künstlern und Ihren Gräbern ist einer der Rechercheschwerpunkte des Friedhofsführers.
Wenn Sie den Mauszeiger über einem Schlagwort positionieren, wird Ihnen die Anzahl der Gräber mit diesem Schlagwort angezeigt. Beachten Sie bitte, dass Schlagwörter für Gräber vergeben werden – nicht für Personen;  die Anzahl der Personen, auf die ein Schlagwort zutrifft, kann daher deutlich höher sein, wie z. B. bei der Künstlerfamilie Adam / 27-01-25 (Adam).
Bei Schlagworten in Grossbuchstaben handelt es sich um übergeordnete Begriffe: »MALEREI« zeigt alle Gräber aus dem Bereich der Kunstmalerei, unabhängig von der Spezialisierung; bei dem Schlagwort »Landschaftsmaler« werden dagegen nur Gräber von Kunstmalern dieses Genres angezeigt.
Einige Tätigkeiten sind verschiedenen Schlagwortgruppen zugeordnet, so zum Beispiel der »Theatermaler«. Die mehrfache Zuordnung wird durch den angehängten Namen der zusätzlichen Schlagwortgruppe kenntlich gemacht: »Theatermaler (+MALEREI)« in der Schlagwortgruppe »THEATER« und »Theatermaler (+THEATER)« in der Schlagwortgruppe »MALEREI«.
Im Schlagwortverzeichnis der »KÜNSTLERGRÄBER« gibt es in jeder Schlagwortgruppe die Möglichkeit, gezielt die Frauen in diesem Bereich aufzurufen, so z. B. »MALEREI: FRAUEN«.

OPFER & TÄTER
Bei meinen Recherchen bin ich auf überraschend viele Personen mit »bemerkenswerten« Todesumständen gestossen: Tod durch Ertrinken, Selbstmord, Mord, Hinrichtung, Duell und Unfall. Diesem Schlagwortverzeichnis wurden auch Personen hinzugefügt, die Opfer kirchlicher Verfolgung geworden sind. Opfer von Epedimien, wie z. B. der Cholera, sowie Kriegsopfer sind jedoch nicht enthalten.

TODESTAGE
Eine Auswahl von Personen mit Todesdatum im aktuellen Monat.

Grabseite

Die Grabseite besteht – günstigstenfalls – aus einem Grabfoto, der Grabinschrift sowie einer Auswahlliste bestatteter Personen. Unleserliche Stellen der Grabinschrift sind mit einem ¿ gekennzeichnet; ergänzende Angaben zur Grabinschrift stehen zwischen Gedankenstrichen.

In der Auswahlliste bestatter Personen eines Grabes werden folgende Abkürzungen verwendet:
vh verheiratet
vw verwitwet
gs geschieden
gb geborene(r)
ps Pseudonym
in memoriam Gedenkinschrift – die Person ist nicht hier bestattet
Sofern Daten aus anderen Quellen vorliegen, sind die Angaben zu einer Person in der Personenliste entsprechend ergänzt. Ist der Todestag in Klammern gesetzt, so ist das Todesdatum nicht bekannt und es wird ersatzweise das Bestattungsdatum angegeben.

Dossier

Weiterführende Informationen zu einer Person sind durch das vorangestellte  gekennzeichnet und chronologisch sortiert. Es handelt sich dabei vorwiegend um historische Texte; eine Ausnahme bilden die Kurzbiographien aus Dr. phil. Max Joseph Hufnagels »Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)«, wofür freundlicherweise die Erlaubnis zur Veröffentlichung im Rahmen dieses Friedhofsführers erteilt wurde.
Die Texte werden in Transkription als eingebettetes PDF-Dokument wiedergegeben. Über die Symbole in der oberen Steuerleiste können Sie im Dokument blättern, die Ansicht vergrössern und verkleinern, das PDF-Dokument herunterladen sowie es in Vollansicht anzeigen. Der Inhalt dieser Texte wird bei der Volltextrecherche nicht berücksichtigt.
Die Zeilennummerierung hat keinen Bezug zum Originaltext sondern dient der leichteren Identifikation eventuell nötiger Korrekturen. Bei Mitteilungen zu einem Dossier-Text geben Sie bitte unbedingt den vollständigen Titel einschliesslich der Text-ID an: »Kunstvereins-Bericht für 1863 (1864) / t_910«. Zahlreiche Quellen werden mehrfach zitiert und eine eindeutige Identifikation ist nur anhand der Text-ID – in diesem Fall »t_910« – möglich.

Sekundäres Menü

Das Sekundäre Menü in der linken Seitenspalte enthält

die Anmeldung für registrierte Leser

die Liste der Aktualisierungen
Der Friedhofsführer wird laufend fortgeschrieben. Auf dieser Seite werden die neu hinzugekommenen Gräber und Dossier-Texte aufgelistet.

die Orientierungshilfe für den Friedhof und den Friedhofsführer

Informationen zum Zugang und das Formular zur Registrierung als Leser

die Möglichkeit zur Volltextrecherche
Mit der Volltechrecherche werden die Grabseiten, nicht aber die Dossier-Texte durchsucht. In den Überschriften der Grabseiten sind immer nur die Nachnamen des letzten Familienstandes angegeben, mit der Volltextrecherche werden jedoch auch die Gräber von Personen mit dem gesuchten Namen als Geburtsnamen oder Pseudonym gefunden; z. B.: Die Suche nach »Pechmann« zeigt auch die Gräber von Marie von Meixner, Mathilde Geiger und Mathilde Wegmeier, jeweils geborene »Pechmann«.