Alte Arkaden

AA-12 (Fraunhofer)

Grab der Familie Fraunhofer auf dem Alten Südfriedhof München (März 2008)

Grab der Familie Fraunhofer auf dem Alten Südfriedhof München (März 2014)
Grab der Familie Fraunhofer auf dem Alten Südfriedhof München (März 2014)
Alte Arkaden

AA-13 (Rüdorffer)

Grab der Familie Rüdorffer auf dem Alten Südfriedhof München (Dezember 2012)

Grab der Familie Rüdorffer auf dem Alten Südfriedhof München. Abbildung aus: Auswahl der vorzüglichsten Denkmäler des Münchner Kirchhofes. 1. Band. München, 1841.
Grab der Familie Rüdorffer auf dem Alten Südfriedhof München. Abbildung aus: Auswahl der vorzüglichsten Denkmäler des Münchner Kirchhofes. 1. Band. München, 1841.
Alte Arkaden

AA-16 (Lotzbeck)

Grab der Familie Lotzbeck auf dem Alten Südfriedhof München (August 2012)

Grab der Familie Lotzbeck auf dem Alten Südfriedhof München. Abbildung aus: Auswahl der vorzüglichsten Denkmäler des Münchner Kirchhofes. 3. Band. München, 1841.
Grab der Familie Lotzbeck auf dem Alten Südfriedhof München. Abbildung aus: Auswahl der vorzüglichsten Denkmäler des Münchner Kirchhofes. 3. Band. München, 1841.
Alte Arkaden

AA-19 (Karg von Bebenburg)

Grab der Familie Karg von Bebenburg auf dem Alten Südfriedhof München (März 2019)

Grab der Familie Karg von Bebenburg auf dem Alten Südfriedhof München (Dezember 2012)
Grab der Familie Karg von Bebenburg auf dem Alten Südfriedhof München (Dezember 2012)
Alte Arkaden

AA-20 (zu Rhein)

Grab der Familie zu Rhein auf dem Alten Südfriedhof München (Oktober 2007)

Grab der Familie zu Rhein auf dem Alten Südfriedhof München (Oktober 2007)
Grab der Familie zu Rhein auf dem Alten Südfriedhof München (Oktober 2007)
Alte Arkaden

AA-23 (Kesling)

Grab der Familie Kesling auf dem Alten Südfriedhof München (August 2013)

Grab der Familie Kesling auf dem Alten Südfriedhof München (August 2012)
Grab der Familie Kesling auf dem Alten Südfriedhof München (August 2012)

Symbolbild: Ilja Repin: Duell zwischen Onegin und Lenski. 1899.
Symbolbild: Ilja Repin: Duell zwischen Onegin und Lenski. 1899.
Alte Arkaden, Januar

AA-23: Karl Heinrich Freiherr von Kesling (eBook)

Symbolbild: Ilja Repin: Duell zwischen Onegin und Lenski. 1899.

Karl Heinrich Freiherr von Kesling

19.9.1808 – 22.1.1833 (München), Opfer eines Duells
Junker

  • Augsburger Postzeitung (25.1.1833)

  • Augsburger Postzeitung (26.1.1833)

  • Die Bayer’sche Landbötin (26.1.1833)

  • Münchener Conversations-Blatt (26.1.1833)

  • Aschaffenburger Zeitung (28.1.1833)

  • Regensburger Zeitung (30.1.1833)

  • Gemeinnützige Blätter (7.2.1833)

  • Mährischer Wanderer (1835)

Augsburger Postzeitung (25.1.1833)

Der Junker des 1sten Kürassierregiments, Frhr. v. Keßling, ein junger Mann von 22 Jahren, ist von einem studierenden Wallachen, Namens Rolla, aus Jassy, im Duell erschossen worden. Sein Leichnam wurde vorgestern Abend im Wald zwischen der Nockerschwaige und Harlaching, an eine Eiche gelehnt, gefunden. Dieses Duell soll auf dem Museumsballe durch eine Kleinigkeit bei dem Tanze veranlaßt worden seyn, und ist vorgestern Morgens vollzogen worden. Der Unglückliche wurde durchs Herz geschossen und ist nach wenigen Stunden verschieden. Die Sekundanten sollen sich geflüchtet haben.

Augsburger Postzeitung Nro. 25. Freitag, 25. Januar 1833.

Augsburger Postzeitung (26.1.1833)

München, den 25. Jan.
Gestern Nachmittag gegen 5 Uhr wurde der im Duell gebliebene Junker des 1sten Kürassier-Regiments, Frhr. Heinrich von Keßling, beerdigt, wobey der protestantische Geistliche eine eindringende, rührende Rede hielt.

Augsburger Postzeitung Nro. 26. Samstag, 26. Januar 1833.

Die Bayer’sche Landbötin (26.1.1833)

Neueste Nachrichten.

München. Der Leichnam des Frhn. v. Keßling wurde erst gegen Mittag von einer Frau, die Holz sammelte, an dem Stamm einer Eiche in halb sitzender Stellung mit festgeschlossener Uniform, den Säbel an der Seite, die Kappe zu den Füßen, gefunden. Der Mantel des Getödteten war über den Leichnam geworfen. Der entflohene Thäter, Rolla, ist der Sohn eines der reichsten Bojaren zu Jassy (in der Moldau), und privatsirte hier. Vorgestern Nachm. wurde Frhr. v. Keßling beerdigt. Allgemein war die Theilnahme, die an diesem Grabe sich aussprach, und als der hiesige protest. Dekan in einer christlich männlichen, eindringenden Rede sich an die Versammelten wandte, da stimmten wohl Alle in seinen Wunsch ein: »Möchte dies das letzte Opfer eines Vorurtheiles seyn, welches aus den Zeiten der Finsterniß sich bis in unser Zeitalter erhalten und schon namenlosen Kummer in vielen Familien verursacht hat!« – Herr Decan Boeckh wird in Vieler Namen hiermit ersucht, seine Rede dem Druck zu übergeben.

Die Bayer’sche Landbötin Nro. 12. München; Samstag, 26.1.1833.

Münchener Conversations-Blatt (26.1.1833)

Münchener Conversation.

Der angezeigte unglückliche Tode des Heinrich Freiherrn von Keßling soll auf dem letzten Museums-Balle durch eine Kleinigkeit Veranlassung gefunden haben. Thäter und Sekundanten, bereits mit Pässen versehen, sind flüchtig gegangen, außer einem vom Militär, welcher in Arrest ist. Ersterer, von unansehnlicher Figur, wird mit Steckbriefen verfolgt. Die glückliche Aufgreifung dieses Mörders, der sich gegen der untern Inngränze gewendet haben dürfte, wäre ein Meisterstück für unsere thätige Gensdarmerie. Die Angaben im »Tagblatte« über die Auffindung des Leichnams ist falsch. Vor der, ehegestern statt gehabten Beerdigung des jungen, unglücklich Gemordeten, war der Andrang im Leichenhause, ihn theilnehmend noch einmal zu schauen, so groß, daß die Fenster klirrten, und »ach und weh« geschrieen wurde. Zahlreich war der Zug zum Grabe von Livrebedienten mit Fackeln, Ober- und Unteroffizieren aller Waffen, kgl. Edelknaben, Hofbereitern und Laquaien, ergreifend die Rede des protest. Geistlichen.

Münchener Conversations-Blatt Nr. 26. München; Samstag, 26.1.1833.

Aschaffenburger Zeitung (28.1.1833)

Der Junker des 1. Kürassierregiments, Frhr. v. Keßling, ein hoffnungsvoller junger Mann von 22 Jahren, ist von einem studierenden Wallachen, aus Jassy, im Duell erschossen worden. Sein Leichnam wurde vorgestern abends im Walde zwischen der Nockerschwaige und Harlaching, an eine Eiche gelehnt, gefunden. Dieses Duell soll auf dem Musikballe durch eine Kleinigkeit bei dem Tanze veranlaßt worden seyn, und ist vorgestern morgens vollzogen worden. Der Unglückliche wurde durch’s Herz geschossen und ist nach wenigen Stunden verschieden. Die Secundanten sollen sich geflüchtet haben.

Aschaffenburger Zeitung No. 24. Mondtag, 28. Januar 1833.

Regensburger Zeitung (30.1.1833)

Vermischte Nachrichten.

München, den 26 Jan. Der als ein neues Opfer der unseligen Duellwuth gefallene Junker, Heinrich Baron von Keßling, Neuve Sr. Excell. unsers allgemein verehrten königlichen Oberststallmeisters Frhrn. von Keßling, welcher vorgestern Nachmittag 5 Uhr mit den seinem Range und Stande angemessenen Ehrenbezeugungen unter großem Zudrange des Volkes begraben wurde, wird allgemein bedauert. So viel man noch über diese traurige Geschichte vernimmt, hatten die Duellanten zu gleicher Zeit geschossen, wobei die eine Kugel dem Wallachen durch den Hut gegangen ist. Die Brustwunde des Gefallenen war absolut tödtlich, und der bei diesem Vorfall anwesende Arzt verließ den Unglücklichen erst dann, als er verschieden war; alle andern Gerüchte haben sich unbegründet befunden. Wie viele Opfer werden wohl noch fallen müssen, bis es der gesetzlichen Macht oder der Vernunft gelingt, diese wahnsinnige Selbsthülfe, dieses abscheuliche Ueberbleibsel aus dem barbarischen Zeitalter des Faustrechts, welches die Gesittung, das Gesetz und das Menschenrecht in gleichem Grade so tief verletzt, zu verdrängen und auszurotten?

Regensburger Zeitung Nro. 26. Mittwoch, 30. Januar 1833.

Gemeinnützige Blätter (7.2.1833)

Miscellen.

Aus München, 24. Jan. »Auf dem lezten Museums-Ball hier entstand über eine Geringfügigkeit (es gibt keine Geringfügigkeiten) ein Ehrenstreit zwischen dem Cürassier-Junker Baron Keßling, und dem Studenten Rolla aus der Walachey; der Streit endigte gestern mit einem Duell zu Harlaching unweit München; Baron Keßling, lezter Sprößling einer reichen und angesehenen Familie, wurde in demselben erschossen; Rolla, ebenfalls reich, hat, samt den Secundanten und dem Arzt, sogleich die Flucht ergriffen. Nicht das Duell ist an diesem Unglück, sondern die Menschen sind am Duell Schuld.«

Gemeinnützige Blätter XI. 7. Februar 1833.

Mährischer Wanderer (1835)

Zweikampf.

Ein sehr tragischer Vorfall trübte zu München die Freuden der erwachten Fastnacht 1833: Baron Keßling, Neffe des allgemein sehr hoch geachteten königl. Oberstallmeisters gleichen Namens, wurde von einem aus der Moldau gebürtigen Hrn. Rolla im Zweikampfe erschossen; ein Streit über das sogenannte Austanzen auf einem Museumballe gab Veranlassung zu diesem unseligen Duelle. Baron Keßling tanzte dann vorerst noch die ganze Nacht über auf einem Balle beim Minister der auswärtigen Angelegenheiten, wechselte früh am Morgen die Kleider, fuhr nach einem auf dem rechten Ufer der Isar bei der sogenannten Menterschwaige gelegenen Hölzchen, und wurde in demselben getödtet. Baron Keßling war Junker in dem daselbst garnisonirenden ersten Kuirassierregiment, er war ein schöner hoffnungsvoller Jüngling, dem ein sehr bedeutendes Vermögen zugefallen wäre. Rolla ist mit seinem Sekundanten entflohen; er war ein ruder junger Mensch, von nicht sehr gutem Rufe, daher es auch getadelt wird, daß sich Keßling überhaupt mit ihm schlug.

(Planet 1833, Nr. 39.)

Mährischer Wanderer. Spiegelbilder. Belehrung und Warnung in Beispielen. Brünn, 1835.

Alte Arkaden

AA-24 (Freyberg · Freyberg-Eisenberg · Kesling)

Grab der Familien Freyberg · Freyberg-Eisenberg · Kesling auf dem Alten Südfriedhof München (Oktober 2013)

Grab der Familien Freyberg · Freyberg-Eisenberg · Kesling auf dem Alten Südfriedhof München (Oktober 2007)
Grab der Familien Freyberg · Freyberg-Eisenberg · Kesling auf dem Alten Südfriedhof München (Oktober 2007)

Grab der Familien Freyberg · Freyberg-Eisenberg · Kesling auf dem Alten Südfriedhof München (August 2013)
Grab der Familien Freyberg · Freyberg-Eisenberg · Kesling auf dem Alten Südfriedhof München (August 2013)

Grab der Familien Freyberg · Freyberg-Eisenberg · Kesling auf dem Alten Südfriedhof München (Oktober 2007)
Grab der Familien Freyberg · Freyberg-Eisenberg · Kesling auf dem Alten Südfriedhof München (Oktober 2007)

Grab der Familien Freyberg · Freyberg-Eisenberg · Kesling auf dem Alten Südfriedhof München (August 2013)
Grab der Familien Freyberg · Freyberg-Eisenberg · Kesling auf dem Alten Südfriedhof München (August 2013)

Grab der Familien Freyberg · Freyberg-Eisenberg · Kesling auf dem Alten Südfriedhof München (Juli 2008)
Grab der Familien Freyberg · Freyberg-Eisenberg · Kesling auf dem Alten Südfriedhof München (Juli 2008)

Grab der Familien Freyberg · Freyberg-Eisenberg · Kesling auf dem Alten Südfriedhof München (August 2013)
Grab der Familien Freyberg · Freyberg-Eisenberg · Kesling auf dem Alten Südfriedhof München (August 2013)

Marie Elektrine Freifrau von Freyberg: Selbstbildnis. ca. 1836.
Marie Elektrine Freifrau von Freyberg: Selbstbildnis. ca. 1836.

Marie Elektrine Freifrau von Freyberg: Kinderportrait. 1826. Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München.
Marie Elektrine Freifrau von Freyberg: Kinderportrait. 1826. Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München.