Friedhof

A queer custom

Leichensaal (vermutlich Ostfriedhof) in München, Abbildung aus: William Tebb & Edward Perry Vollum: Premature Burial and how it may be prevented. London, 1905.
Leichensaal (vermutlich Ostfriedhof) in München, Abbildung aus: William Tebb & Edward Perry Vollum: Premature Burial and how it may be prevented. London, 1905.
Leichensaal-Aufseher (vermutlich Ostfriedhof) in München, Abbildung aus: William Tebb & Edward Perry Vollum: Premature Burial and how it may be prevented. London, 1905.

How the People of Munich Prevent Premature Burials.

The cemetery at Munich, says a correspondent, always has attractions to the visitor, on account of the peculiarity of funerals and the exposure of the bodies of the dead for three days before burial. The law requires the body of every one dying in Munich to be conveyed to the cemetery within three hours, there to remain in buildings erected for the purpose, for three days. During these three days a wire is attached to the hand of each corpse, leading to a spring bell, so that an alarm will be given to those whose duty is to be on guard in case of resuscitation. We could not ascertain whether there had ever been a case of resuscitation, but it appears that a long time ago a case of burial alive had led to the establishment of this custom, which had been regularly kept up ever since, to avoid a recurrence of such a catastrophe. We immediately proceeded to the first of those halls, in which the bodies of the poor were deposited, and there found eight bodies, not laid out as if for burial, but reclining in floral bowers or resting upon beds of flowers. Spectators were not not admitted to the rooms, but they were surrounded by windows, through which a full view and inspection of each could be had. There were eighteen bodies in the room, seven of which were infants and eleven those of grown persons, except one beautiful girl of about twelve years, arrayed in white muslin, resting on a bed of flowers, with a wreath of orange blossoms around her head, reclining as if asleep, with her bare arms laying carelessly by her side. None of them, except the infants, were lying as we usually dispose of the dead, but in every case, whether old or young, there appeared to be an effort to place them in a careless or half-reclining attitude so as to have the appearance of being in a natural sleep. An old man in this room, not less than sixty years of age, the body dressed in a black cloth suit, was almost in a sitting posture. Around each body there was also a number of large bouquets, with cards attached to them, having been sent to the cemetery by friends of the deceased, just as they are sent to the house by friends in Baltimore. After the expiration of three days the body is placed in the coffin by the undertaker, and the friends and relatives all assemble at the cemetery, and the funeral takes place.

Public Ledger (Memphis Tennessee), 16. July 1878.

Friedhof

Akten für die Ewigkeit

Vor einigen Tagen ist dahier ein Rechtsanwalt begraben worden. In dem Augenblicke, als die Geistlichkeit das offene Grab verließ, warf ein Mann einen Bund Akten mit lauten Verwünschungen in dasselbe, indem er unter anderem sagte: »Hier hast Du den Akt in die Ewigkeit mit, der mein Vermögen verschlungen hat.« Dieser Akt wurde nach einigen Tagen aus amtlicher Veranlassung wieder ausgegraben.

Der Bayerische Volksfreund. Dienstag, den 10. Juni 1828.

Friedhof

Blutvergießung auf dem Friedhof

Am 23. Febr. d. Js. am Faßnachtssonntag kamen zwei ledige Weibspersonen im Friedhofe zu Eschelkam, kgl. Log. Kötzting, zusammen, da sie in die Kirche gehen wollten. Aber kaum gesehen, stritten sie sich wieder um den Geliebten und schon nach kurzem Wortwechsel schlug Eine derselben die Andere, welche von dem Geliebten ein Kind hat, mit einem gläsernen Krüglein so auf den Kopf, daß sie unter heftigem Blutverluste in ein nahes Haus gebracht wurde, wo sie dann etliche Tage in ärztlicher Behandlung lag. Da durch diese Blutvergießung in Folge der starken Kopfverletzung der Friedhof entweiht war, so wurde den 17. ds. die Einweihung desselben, nach erhaltener Erlaubniß vom hochwürdigsten Ordinariate, Morgens halb 8 Uhr vom Titl. Hrn. Kirchenvorstande, unter Beihilfe der Hrn. Cooperatoren, des Meßners und der Lehrer vorgenommen.

Bayerische Landbötin No. 75. München. Donnerstag, 29. März 1855.

Friedhof

Cadaver ist Cadaver

Vom Münchner Begräbnißwesen

Rücksichtsloser, aller Menschlichkeit hohnsprechender und unchristlicher wird kaum irgend in einer Stadt das Begräbnißwesen oder die Leichenbestattung gehandhabt als in München. Der Tod eines Familienmitgliedes wird für die Hinterbliebenen neben der Trauer auch noch zum Schrecken, denn er bedeutet für sie eine immense, wirthschaftliche Schädigung. Kirche, Magistrat und wer weiß, was noch sonst Alles, betheiligt sich an der Ausbeutung eines Todesfalles. Die Hinterbliebenen sind das Opfer eines unerhörten Unfuges geworden, und wissen in der Aufregung, die jeder Todesfall naturgemäß zur Folge hat, durch die verschiedenen Zudringlichkeiten kaum mehr, wo ihnen der Kopf steht. Der Unfug des Klassenbegräbnisses trägt zur Verbitterung der Menschen in einem Maaße bei, von dem Diejenigen, welche die faule Organisation des Begräbnißwesens noch immer aufrecht erhalten, keine Ahnung haben. Das Klassenbegräbniß ist nicht nur ein Unsinn, sondern noch mehr eine tiefverletzende Geschäftsmacherei abscheulichster Art.

Das Begräbnißwesen in München bedarf nicht etwa nur der Verbesserung, sondern fundamentaler Umgestaltung. Diese Umgestaltung hat darauf zu basiren, daß jedem Todten die gleiche Bestattung zu Theil werde, gleichviel, ob er im Leben reich oder arm war. Die Kosten des Begräbnisses werden von der Gemeinde bestritten und zwar aus einer minimalen Erhöhung der Gemeindesteuer. Dem Verlebten wird ohne Rücksicht auf Geld ein anständiges, nicht das abscheuliche, zur Zeit noch übliche Klassenbegräbniß zu Theil. Die beschämende Bezeichnung: »Reichensaal« – »Armensaal« hat aufzuhören – Cadaver ist Cadaver und verdient vom menschlichen und christlichen Standpunkte aus keinerlei Bevorzugung in der Aufbahrung und insbesondere kirchlichen Behandlung bei der Bestattung. Festangestellte »Bestattungs-Priester« verrichten ohne früheres Ansehen der Person ihre Funktion als Geistliche. Für Freireligiöse, Glaubenslose etc. finden eigene Grabredner gemeindliche Anstellung. Die Hinterbliebenen haben den Tod lediglich dem Magistrate anzumelden, der alles zur Bestattung Erforderliche zu veranlassen hat. Die Grüfte haben entweder aufzuhören, oder erhalten eine 3fache Gebührenerhöhung. Sonstige bevorzugte Begräbnißplätze existieren nicht; die Bestattung erfolgt in Bezug auf den Begräbnißplatz chronologisch nach der Sterbezeit.

Das sind in kurzen Umrissen die Grundlagen eines menschlich- und christlich-gerechten Begräbnißwesens, das heutige ist theils eine Comödie, theils eine Ungerechtigkeit, hauptsächlich aber eine furchtbare Belästigung und wirthschaftliche Schädigung für die Betheiligten und eine dauernde Nährquelle der herbsten Klassenverbitterung. Ueber das Leben hinaus sollte doch heute der Mensch keine Vorzüge mehr genießen und keine Belastungen mehr für die Hinterbliebenen werden, denen sein Weggang ohnedieß nicht selten Elend und Unglück bedeutet. Wie wir hören, soll man im Magistrate durch Anregung des neuen Referenten endlich daran gehen, eine Umgestaltung des Begräbnißwesens herbeizuführen. Möge man dort unsere Hinweise gebührend berücksichtigen und nicht etwa eine Halbheit schaffen.

Münchener Ratsch-Kathl. Mittwoch, den 15. Dezember 1897.

Friedhof

Das Kind schläft nur

Mosaik.

Im Würtembergischen zeigen sich große Schwierigkeiten bei der angeordneten Todtenschau. In mehren Dörfern ist das Geschäft dem Tischler anvertraut, weil er den Sarg doch zu machen habe. Die Wundärzte wollen’s nicht übernehmen, weil Ihnen der Lohn zu schlecht und die Arbeit zu »wischt« (wüst) ist.

In einem Städtchen kam neulich der Leichenbeschauer, ein Leinweber, um ein todtes Kind zu besichtigen. »Das ist maustodt«, sagte er zu dem Vater. »Nein«, sagte dieser, »Er irrt sich, das Kind schläft nur, und ist gesund; dort in jenem Bett liegt das gestorbene Kind.« Der Mann geht zu dem andern Bett und spricht: »Nun, so ist das maustodt.«

Neues Tagblatt für München und Bayern Nr. 99. Mittwoch, 10. April 1839.

Friedhof

Die Altbayern an den Gräbern ihrer Lieben

Altbayrische Cultur-Skizzen

Der katholische Altbayer vom Land will keine »prunklose Beerdigung.« Der Glaube und die Ehre sind’s, die auch das Leichenbegängniß noch widerspiegelt; der Glaube an ein Helfenkönnen und Wiederfinden, die Familienehre, die einen Zuwachs erhält, wenn man dem Verstorbenen nachrühmen kann: »Er hat eine schöne Leiche gehabt.« Zur »schönen Leiche« gehört ein unabsehbarer Zug hinter dem Sarg. Am Deutlichsten entfaltet der Opfergang die große Verwandtschaft, die Beliebtheit, die Geltung in Stadt und Land. Ist es ein tagwerkschwerer Einöder, so entziffert der Opfergang im Begräbniß, Siebent und Dreissigst leicht 4½ Tausend Leidtragende.

Der ländliche Leichenzug in Altbayern zeichnet sich durch sein ernstes Gebet aus. Der Altbayer sieht streng darauf, daß es hinter dem Verstorbenen unaufhörlich schalle: »Vater unser« und »O Herr, gib ihm die ewige Ruhe.« Vorbeter mit Stentorstimmen sind die Zierde jedes Leichenbegängnisses. Hinter dem Sarg des Kindes beten Vater und Gevatter vor. Der Gevatter spielt in Altbayern überhaupt die allergrößte Rolle; er wird mit Umsicht erkoren, dann aber auch eingeweiht in alle Familienbegebnisse. Da wird kein Kauf oder Verkauf abgeschlossen, keine Gutsübergabe vorgenommen, kein Leibthum geschrieben, kein Sohn und keine Tochter ausgeheirathet, ohne daß der Gevatter zu Rath gezogen wird: »Gevatter, wie meinst denn Du?« So ist auch im Leichenbegängniß des altbayerischen Bauers der Gevatter eine Hauptperson; er ist Vorbeter gemeinschaftlich mit dem Oberknecht, der die stangendicke katholische Hauskerze trägt, wenn er im langen und treuen Dienst so zu sagen ein Familienmitglied geworden ist.

Von sentimentaler Rücksicht verstehen diese Vorbeter nichts; sie sind einzig bedacht, daß der Vorderste wie Hinterste sie deutlich höre. Wird z. B. ein Ausnahmbauer begraben, so kommen diese Vorbeter vom Land in die Stadt, und wie draussen durch die ländlichen Fluren, so beten sie herinnen durch die städtischen Gassen ihr Vater unser dermassen donnerstimmig, daß die katholischen, protestantischen, jüdischen und freireligiösen Fenster klirren. Lungen haben die altbayerischen Leichenvorbeter wie von Juchtenleder; wenn auch der Zug bergauf steigt, sie setzen nicht aus. Wie die Städter ihre Verstorbenen begleiten: die Hüte auf, mit pommadig gekreuzten Armen, Alltägliches plaudernd, das wäre im ländlichen Altbayern ein Gräuel. Alle gehen barhaupt, ob nun ein achtundzwanziggradiger Hundstag sengt oder ein eisiger Dezember peitscht.

Versteht es dann der Geistliche, mit eben so zartsinnigen wie markigen Worten ein Lebensbild zu zeichnen, in welchem der Todte nochmal dramatisch vor die Lebenden tritt; so hat der Altbayer am frischen Grabe ein offenes Herz, erbaut sich am Guten, verzeiht die Schwächen und läßt sich für alles Edle gewinnen. Beim Opfergang darf kein Leidträger fehlen; hier kontrollirt das Auge die Gegenseitigkeit, – denn nur den vertretenen Familien wird seiner Zeit »auf d’Leich« gegangen. Es kann das Hof-Ceremoniell nicht gemessener verlaufen, als der altbayerische Leichenopfergang: an der Spitze der Kreuzelträger, nach ihm die acht Träger, dann die minder- und großjährigen Söhne, – hinter ihnen die vier bis fünf Tauf- und Firm-Gevatter, – hernach die Brüder und Schwäger, die gesammte weitschichtige Vetternschaft vom sogenannten 99zigsten Suppenschnittl, die Dorfnachbarn, die Pfarrgenossen, die Auswärtigen in unabsehbarer Reihenfolge. Die ländliche Seelnonne, die derb und fest das »Todtenweib« heißt, geht mit der lichtflimmernden Laterne nach und schließt den Opfergang, der wichtig wesentlich ist, weil er die volle Familienehre entfaltet. Steht ein altbayerischer Tafernhof voll ländlicher und städtischer Kutschen, so weiß Jedermann: es ist eine Großbauernleiche. – Daher gilt als Hauptsorge, daß die Leichenbitterinnen (Einsagerinnen) frühzeitig genug und in gehöriger Armee auslaufen; ein Aemtlein, das viele und hitzige Bewerberinnen zählt, weil Reichnisse in Mehl, Brod und Geld daran hängen. Gehen noch ab eigene Staffetten zu Fuß und Wägerl, damit ja die bedeutenden Verwandten zur angesagten Zeit eintreffen. Und wenn Alle da sind, aber der Gevatter noch nicht, so muß das ganze Leichenbegängniß »noch ein Bißl verziehen«; die Pünktlichkeit muß der Vetternschaft weichen.
Am Begräbnißtage selbst verabschiedet man sich, zumal wenn der dreimalige Schaufelwurf dröhnt, unter bitterlicher Wehklage vom Todten. Doch begraben ist nicht vergessen.

Allsonntäglich treten die altbayerischen Söhne und Töchter zu den elterlichen Gräbern, um Vater und Mutter den „Weihbrunn” zu geben und kindlich eingedenk zu sein: da unten ruht jenes Mutterauge, das so viele Nachtwachen gehalten für uns, der Vaterarm der uns erzogen, jenes elterliche Haupt, das sich abgekümmert um unsertwillen, jenes Elternherz, das die unermüdliche Triebfeder aller Gutthaten gewesen. Mitunter sehr ausdrucksvoll und drollig verabschiedet sich die katholische Altbayerin von ihrem Eheherrn; zumal im bayerischen Wald erzählt sie am frischen Grab die häuslichen Geschichten. – So wehklagte denn auch eine untröstliche Ehehälfte am Mittelregen, und als ihr Schmerz den Gipfel erstieg, da rief sie mit verzweiflungsvollem Sarkasmus in’s Grab hinein: »O mei Mo! Hast Du den gelben Brei so gern gessen – öitza iß brav!!« Den Dreissigst, also das volle Leichenbegängniß, schlißt die die sogenannte »Begräbniß;« das ist der Leichentrunk in der Wirthsstube. Gäste sind nur: der Kreuzelträger, die Träger, die Ministranten, der Vicemeßner, das Todtenweib, die Familie, die Verwandtschaft, erkorene Nachbarn. Nach dem Schmaus wird der Todtenpsalter gebetet, wobei die Seelnonne und der Vicemeßner vorbeten, und welchen die Seelnonne folgendermaßen schließt: »Für Voda und Muada, für Schwesta und Bruada, für Oehnl und Ahnl, für Död und Dod und für die ganz verstorbene Froandschaft: Vater unser etc.« – Gewöhnlich spinnt sich aber die amtseifrige, geschäftsbeflissene Seelnonne, – da eine die andere überbietet, derart in nimmer endende Vater unser ein, daß die Ministranten, – nachdem sie gezecht haben, nicht mehr in’s Gebet wollen. Da geht aber der Bauer ohne Federlesen in den Roßstall und peitscht die Rangen in’s Gebet mit dem gut altbayerischen »Ochsenfiesel.«

Der schwäbische Postbote – Feuilleton zur Neuen Augsburger Zeitung Nr. 16. 1871.

Friedhof

Polizeyliche Verordnungen

Der Besuch des Leichenackers ist Kindern ohne Aufsicht, sowie Kindsmägden, welche Kinder mit sich tragen oder führen, verboten. v. 8. Aug. 1834.
Tabakrauchen. Verbot desselben. Das Tabakrauchen ist verboten: auf offener Straße in der Stadt und auf hölzernen Brücken, in Ställen, Speichern, Scheunen und Werkstätten, wo in leicht brennbaren Stoffen gearbeitet wird, ferner im Hofgarten, auf dem Leichenacker, in allen Umgebungen der k. Marställe, auf dem Dultplatze und vor dem Karlsthore während der Dult, in der Briennerstraße bis zur Türkenstraße, auf dem Wittelsbacherplatze, in der Straße zwischen dem k. Odeon und dem Herzoglich Leuchtenbergischen Palais, in der Ludwigstraße, so weit die Neubauten reichen, endlich in der Nähe des Militär-Haupt-Laboratoriums, den Remisen und den auf dem Artillerie-Uebungsplatze aufgeführten Munitions-Parke. Uebertretungen dieses Verbots ziehen polizeiliche Strafe nach sich. v. 10. Dez. 1836.

Alphabetische Zusammenstellung der wichtigsten polizeylichen Verordnungen mit besonderer Rücksicht für München und dessen nächste Umgebung von Alexius Lipp, geprüften Rechtspraktikanten, zur Zeit bei der königlichen Polizei-Direktion funktionirend. München, 1838.

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Sturz, Nässe und Schrecken

In Eisenberg, im Altenburgischen, wurde am 1. Dez. Abends 9 Uhr ein Schuhmachermeister mit Laternen begraben. Auf dem Friedhofe wollte einer von den Trägern, ebenfalls Schuhmachermeister, das über dem Grabe liegende Fleckholz, auf dem der Sarg zum Einsenken stand, zurecht legen. Als er sich aber bückte, gleitete er auf dem Boden aus und stürzte mit dem Kopf voraus in das mit etwas Wasser angefüllte Grab, zugleich aber auch der Sarg mit; der Deckel desselben sprang auf, die Leiche fiel heraus und auf dem Träger im Grabe. Schrecken bemeisterte sich aller Anwesenden, ein Schüler ließ, als er den starken Knall hörte, die Laterne sogleich fallen, die zersprang. Endlich zog man den Träger heraus, dann den Sarg und zuletzt die Leiche, legte diese wieder in den Sarg und senkte sie aufs neue ins Grab. Sturz, Nässe und Schrecken haben den Träger aufs Krankenlager geworfen.

Münchner-Tagespost. Donnerstag, den 21. Dezember 1837.